«Upstream» mit neuem Album

«Nur bei Gott wird unsere Seele erfüllt»

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Die Band «Upstream» (Bild: zVg)
Am 1. Oktober erscheint das siebte Mundartalbum der Schweizer Worshipband «Upstream». Dieses dreht sich unter anderem um Hingabe. «Hingabe, weil unsere Seele nur bei ihm wirklich ankommt und erfüllt wird», erklärt «Upstream»-Songwriter Simon Walder.

Simon Walder, wie ist Upstream entstanden?
Simon Walder:
Upstream entstand aus der Jugendarbeit der reformierten Kirche Steinmaur-Neerach. Wir wollten einen modernen Jugendgottesdienst starten. Diesen tauften wir Upstream. Natürlich brauchte es auch eine Band, so wurde die Upstream Band gegründet. Für den ersten Gottesdienst probten wir ein Jahr lang – es war auch nötig! Das war vor etwa 20 Jahren. Bis heute haben wir ein Herz für Kirche und Gemeindebau. Es liegt Kraft darin, wenn wir zusammen kommen, Gott anbeten, sein Wort hören und eine Church-Family haben.

Bald steht das Jubiläum an – was sind die Highlights des Upstream-Wirkens?
Highlights waren sicher die Worshipzeiten an den Praisecamps 2014 und 2016, wo wir als Band bis zu 6000 Jugendliche in die Anbetung mitnehmen durften. Wenn 6000 Menschen einen Worshipsong zusammen singen und du das von vorne hörst, dann ist das ein unbeschreiblicher Sound.

Ein Highlight war sicher auch der Release unseres ersten Albums «Generation» diesen Herbst vor 15 Jahren. Wir waren jung und hatten noch kein Budget. Es war zudem die erste Produktion von Dave Demuth, der heute ein etablierter Produzent in der Musikszene ist. Das erste Album kam dann zu Stande und die Kosten konnten gedeckt werden – damals noch durch CD Verkäufe. Natürlich ist auch jedes weitere Album ein Highlight. Speziell unser Livealbum von 2012 oder unsere erste Platte mit Bruce Klöti als Produzent von 2015. Dort war auch unser bisher erfolgreichster Song «So liebt wie Du» mit dabei und mit Sarina Höhn stiess eine dritte Songwriterin zu uns dazu, welche unsere Band bereichert.

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Simon Walder
Gibt es ein besonderes Erlebnis, das jemand mit einem eurer Songs erlebte?
Ein Bekannter von uns war im Spital und erzählte uns, wie ihn die biblischen Texte in den Songs durch diese schwere Zeit trugen. Immer wieder einmal stossen solche und ähnliche Rückmeldungen zu uns. Diese Feedbacks freuen die Songwriter und die Band immer ganz speziell.

Was muss man über eure neusten Songs wissen?
Das neue Album wurde in zwei Wochen im Studio arrangiert und von der ganzen Band direkt live eingespielt. Das gibt dem Ganzen einen neuen, eigenen Charakter. Inhaltlich drehen sich viele Songs um Hingabe. Wir wollen Gott eben «Mis ganze Herz» geben, nicht nur einen Teil. Hingabe, weil unsere Seele nur bei ihm wirklich ankommt und erfüllt wird. Hingabe aber auch, weil Gott einfach so heilig und genial ist, dass das die einzig angemessene Antwort ist!

Daneben gibt es aber auch einfach schöne Worshipballaden, welche Gottes Grösse und Güte besingen und auch Trost in herausfordernden Situationen bieten.

Welche Feedbacks nach einem Auftritt bewegen Sie?
Das beste Feedback kommt oft nicht nach, sondern während eines Auftritts. Wenn wir spüren, jetzt sind wir angekommen, Gott spricht, Menschen richten sich auf ihn aus und wir werden alle in die Anbetung hineingenommen und der Rest ist nicht mehr so wichtig, dann ist unser Ziel erreicht! Natürlich freuen wir uns, wenn wir Teil davon sein dürfen und unseren Beitrag dazu leisten!

Was will Upstream in den nächsten Jahren auslösen?
Der Wunsch von Upstream ist es, mit kreativer Musik und biblischen Texten Menschen in ihrem Glauben zu stärken und in die Anbetung zu führen. Daneben wollen wir Songs schreiben, die der Kirche dienen. Songs, die wir Gott gemeinsam singen können. Das wollen wir immer wieder frisch tun. Eine frische Form finden, für den einen, ewigen Inhalt. Kreativ, aber bodenständig von den Texten. Wenn unsere Songs den Kirchen dabei helfen können, sein Reich zu bauen und gemeinsam Gott anzubeten, dann freut uns das sehr.

Hören Sie sich hier das Lied «Vorwärts gah» von Upstream an:

Zur Webseite:
Upstream

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Datum: 01.10.2021
Autor: Daniel Gerber
Quelle: Livenet

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