«A Thousand Hallelujahs»

Brooke Ligertwood verrät Geschichte hinter neuem Hitsong

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Brooke Ligertwood (Bild: Facebook)
Die Künstlerin Brooke Ligertwood (38) erzählt die Geschichte hinter der ersten Single «A Thousand Hallelujahs» ihres neuen Albums «Seven». Die Grammy-Preisträgerin verweist auf die Kraft alter Hymnen.

«A Thousand Hallelujahs» ist die erste Single aus Ligertwoods Album «Seven», das am Freitag, 25. Februar 2022 erscheint. Die Grammy-Preisträgerin sagt, dass sie und ihr Mann das Lied in der Kirche bei einem Freund geschrieben hätten. «Diese sieht drinnen aus wie ein alter kleiner Gemeindesaal in Südkalifornien.»

Sie erinnert sich: «Wir sassen im Gemeindesaal mit den Keyboards und den Gitarren, und da war einfach dieser schöne, leere Saal, und wir fingen an, über all die Generationen von Menschen zu sprechen, die in dieser Kirche Gottesdienst gefeiert hatten. Wir waren einfach so inspiriert von der Generationenstruktur der Kirche Jesu. Und wir fingen an, über die Tausenden von Hallelujas zu sprechen, die in diesem Raum gesungen worden waren.» Und dann sei das Lied nur so aus ihnen herausgesprudelt. «Ich fühle mich so sehr gesegnet, dass uns das Lied anvertraut wurde, und wir beten, dass es ein Segen für die Gemeinde und wirklich hilfreich ist.»

Erstes Album mit Ehemann

Die gebürtige Neuseeländerin und zweifache Mutter veröffentlichte unter ihrem Mädchennamen Brooke Fraser sechs Mainstream-Alben, darüber hinaus ist sie als Worshipperin bei «Hillsong» bekannt.

Das Album «Seven» wurde live in Nashville, Tennessee aufgenommen und enthält unter anderem einen 30-köpfigen Chor.

Die Leiterin von Hillsong Worship sagt weiter, sie habe von Anfang an versucht, einfache, bibeltreue Musik zu machen, die für die örtlichen Gemeinden «hilfreich» ist – dies sei durch die Corona-Pandemie noch verstärkt worden.

Treffen in Zelt

«Im Moment hat unsere Hillsong-Gemeinde, zu der meine Familie und ich gehören, noch kein Gebäude. Wir treffen uns in einem Zelt. Wir haben keine schicke Lautsprecheranlage. Wir haben keine grosse LED-Leinwand, auf der wir Texte einblenden», berichtet Brooke Ligertwood. Sie habe Songs verfasst, die in diesem Kontext funktionieren. «Es sind nicht die Songs, die aus fünf Millionen Teilen bestehen, sehr komplex sind und vierstimmige Harmonien erfordern. Es sind die Lieder, die vertikal sind, die die Leute sofort zu Jesus führen und die mit nur einem Klavier und einer Gitarre grossartig klingen können, wenn das alles ist, was man hat.»

Und in lokalen Gemeinden seien es solche Lieder, die Woche für Woche den Glauben stärken, so die «What a Beautiful Name»-Sängerin weiter. Ihre Lieder wurden weltweit mehr als 1,5 Milliarden Mal gestreamt und in über 15 Sprachen übersetzt.

Alte Hymnen inspirieren

Obwohl ihr Name ein Synonym für moderne Worship-Musik ist, sagt die Künstlerin, dass sie sich von alten Hymnen und deren Langlebigkeit inspirieren lässt. «Hymnen sind so kraftvoll und haben so lange überdauert, offensichtlich, weil die Theologie und die Poesie überzeugend dargelegt werden, aber auch, weil in den Tagen, in denen die Hymnen in Umlauf waren, die Menschen keine Aufnahmen hörten, um die Lieder zu lernen; die Menschen bekamen buchstäblich nur die Melodie aufgeschrieben, die Noten und den Text. Die Lieder mussten robust und stark genug sein, um allein mit der Melodie und dem Text zu bestehen ... diese Lieder mussten funktionieren.»

Obwohl es ein Segen sei, durch moderne Streaming-Dienste und Technologien Zugang zu Anbetungsmusik zu haben, betonte Ligertwood, dass «es gut ist, sich daran zu erinnern, warum diese Hymnen Jahrhunderte überdauert haben».

Fundament wichtig

Die Künstlerin legt grossen Wert darauf, ihre Lieder mit biblisch fundierter Theologie zu untermauern. «Es ist wichtig, dass die Lieder, die die Menschen hören und mitsingen, wahr sind, denn das, was wir über Gott glauben, bestimmt, wie wir für Gott leben, wie wir mit Gott umgehen, wie wir mit anderen umgehen, wie wir die Welt sehen. Was wir glauben, ist also wirklich wichtig, und natürlich prägt das, was wir singen, das, was wir glauben.»

Auf die Frage nach ihrer Vision für die Zukunft der Anbetungsmusik hofft Ligertwood auf «Reinheit» und auf kommende Generationen, die «erkennen, dass Anbetung eine heilige Sache ist». Es gebe viel Lärm und Ablenkung. «Ich mache mir Sorgen um die Generationen, die nachrücken, was sie sehen, was ihr Verständnis von Gottesdienst ist, was ihr Verständnis von Jüngerschaft ist.»

Hören Sie sich hier das Lied «A Thousand Hallelujahs» an:

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Datum: 24.02.2022
Autor: Leah MarieAnn Klett / Daniel Gerber
Quelle: Christian Post / Livenet

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