Lobpreis

Gott einen Psalm schreiben

Im alten Israel wurden Liedtexte und Gebete gesammelt. Sie waren starke Zeugnisse des Glaubens und drückten aus, was die Menschen in Gottes Volk empfanden. Zu diesen Sammlungen gehören auch die Psalmen. Schade eigentlich, dass die Gebete der Menschen heute so wenig aufgeschrieben werden.

Fast jeder Mensch hat in seinem Leben schon mal gebetet. Aber warum schreiben auch gläubige Menschen keine Psalmen mehr? Es ist doch auch für einen selbst interessant und ermutigend, anhand seiner Gebete zu beobachten, wie Gott einen im Laufe des Lebens führt.

Wie geht ein Psalm?

Psalmen sind ehrliche Gebete, die aus tiefstem Herzen kommen. Sie müssen weder extra fromm klingen noch besonders heilig daherkommen. Ganz im Gegenteil, sie spiegeln die eigene Situation wieder, richten aber den Blick auf Gott. Zum Beispiel: «Ich verstehe die Welt nicht mehr. Aber Gott hat mich und mein Leben in seiner Hand und er wird mich führen.» Ein Psalm kann auch ein Brief an Gott sein.

Eine eigene Psalmen-Sammlung anlegen

Ich finde es eine schöne Idee, sich seine eigene Psalmen-Sammlung in einem  Buch anzulegen. Darin könnte man immer wieder mal (vielleicht immer am Ende eine Jahres?) ein eigenes Gebet einschreiben, einen Psalm aus der Bibel, der einen besonders anspricht. Man könnte ein Bild malen, das Gott die Ehre gibt oder ein Gebet verkörpert. Oder Gedichte und Lieder darin sammeln, die einem aus dem Herzen reden. Es kann sein, dass mal Zeiten kommen, in denen man vielleicht keine eigenen Worte an Gott findet - da könnte diese ganz persönliche Sammlung sehr helfen.

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Autor: Miriam Hinrichs
Quelle: Livenet.ch

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