Von Skepsis zu Überraschung

Ein Wunder war nötig

Marcia ist eine ledige Mutter mit vier Töchtern aus Nicaragua. Ihr kleines Geschäft ermöglicht ihr knapp ihren Lebensunterhalt. Seit Jahren litt sie am grünen Star; ein Auge war bereits erblindet und mit dem anderen sah sie nur noch 30 Prozent. Bis sie auf Christen traf.

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Wenn Marcia völlig erblinden würde, müsste sie ihren Laden aufgeben, womit ihre Familie völlig ohne Einkommen wäre. Die Ärzte erklärten, dass man das nutzlose Auge unbedingt entfernen müsste; aber Marcia hatte kein Geld für die Operation, und ganz sicher keins für die nötige Prothese. Als Pioniermissionare von «Every Home for Christ» (EHC) in Nicaragua darum letztes Jahr an ihre Tür klopften, empfing sie sie freundlich, sagte aber geradeheraus, dass sie ihre Zeit nicht vergeuden sollten.

«Wenn euer Jesus mein Augenlicht wiederherstellt, dann gebe ich ihm vielleicht mein Leben» sagte sie. Die Besucher gaben ihr etwas evangelistische Literatur und eine Einladung in eine christliche Gemeinde in der Nähe. Dann beteten sie mit ihr, erklärten ihr Auge im Namen Jesu für gesund und gingen höflich weiter.

Sehen mit dem toten Auge

Am Sonntag darauf erschien Marcia in der Gemeinde. Als sie ohne Hilfe hereinkam, starrten die EHC-Mitarbeiter sie erstaunt an. Strahlend erzählte Marcia ihnen, dass sie vor ein paar Tagen bei ihrem Augenarzt war, um ihre Augen noch einmal untersuchen zu lassen. Zu seinem grossen Erstaunen entdeckte er, dass Marcia mit ihrem «toten» Auge sehen konnte. Nicht nur das – auch das andere Auge war völlig gesund!

Mit Tränen in ihren «neuen» Augen dankte Marcia Gott für das Wunder und übergab ihr Leben Jesus Christus. «Gott heilt nicht alle Krankheiten; aber manchmal tut er ein Wunder, das nötig ist, um das Herz eines Menschen für ihn zu öffnen», erklärten die EHC-Mitarbeiter. Alle vier Töchter von Marcia nahmen ebenfalls Christus an, und heute ist die ganze Familie in der Gemeinde engagiert – das alles dank Menschen, die unterwegs «von Haus zu Haus» an Marcias Tür geklopft hatten.

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Datum: 30.03.2015
Autor: Reinhold Scharnowski
Quelle: Livenet / Every Home Magazine

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