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Israel soll bei Stadt «Neom» in Saudi-Arabien mitwirken

Saudi-Arabien plant eine moderne, neue Stadt namens Neom. Beim 500-Milliarden-Projekt könnte Technologie aus Israel eingesetzt werden. Laut mehreren Quellen sollen israelische Technologieentwickler beim Aufbau der futuristischen Wüstenstadt mit von der Partie sein.

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Modell der geplanten Stadt Neom in Saudi-Arabien
Als der saudische Thronfolger Mohammed bin Salman kürzlich Grossbritannien besuchte, trafen sich seine Berater mit einer israelischen Delegation, um über die Normalisierung der Region zu sprechen.

Gleichzeitig sprachen die Diplomaten auch über die geplante saudische Megacity Neom. Das Wort setzt sich aus dem griechischen Wort «Neo» («Neu») und dem ersten Buchstaben des arabischen Wortes «Mustaqbal» («Zukunft»).

Dieses 500-Milliarden-Projekt soll Saudi-Arabien ab 2025 in Bereichen wie Biotechnologie, Energie und Wasser in neuen Schwung bringen. Es soll zu diesem Zeitpunkt die sicherste und zukunftsweisendste Stadt der Welt werden.

Israel soll mitwirken

Bin Salman sprach von einem zivilisatorischen Sprung und einem Ort für die Visionäre der Welt. Die Stadt soll mehr Roboter als Menschen beheimaten und sich ausschliesslich mit erneuerbarer Energie versorgen.

Laut mehreren Quellen sollen israelische Technologieentwickler beim Aufbau der modernen Wüstenstadt mit von der Partie sein. Um welche Player es sich handelt, ist noch nicht bekannt, in Frage kommen etliche. In Israel wird unter anderem Selbstfahrtechnik für Autos entwickelt, welche das Interesse westlicher Hersteller geweckt hat, oder auch Busse, die ihren Energiebedarf aus der Strasse gewinnen.

Das mögliche Miteinander erstaunt höchstens auf den ersten Blick. Schon seit weit über zehn Jahren rückten sich die beiden Nationen insgeheim näher, da Saudi-Arabien in der Not in Israel einen Verbündeten gegen den Iran sieht. Das schiitische Reich wird in Riad als ungleich grössere Bedrohung angesehen als Israel.

Hier ein Promo-Videoclip der geplanten Stadt Neom:

 

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Datum: 26.03.2018
Autor: Daniel Gerber
Quelle: Livenet / Israel heute / FAZ

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