Dossier

Menschenhandel

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Selbst im 21. Jahrhundert existiert noch immer Sklaverei auf dieser Welt. In diesem Dossier soll Opfern eine Stimme gegeben, zu Kundgebungen aufgerufen und über den Menschenhandel weltweit informiert weren. 

Kundgebung gegen Menschenhandel
Am Samstag fand auf dem Bundesplatz eine Demonstration mit ca. 1000 Leuten gegen Ausbeutung und Menschenhandel statt. Die Behörden unternehmen einiges, jedoch fehle es an Mitteln für Kontrolle und griffigen Gesetzen.
Musikproduzent steht auf
Der Musiker und Produzent Matthias Heimlicher veröffentlichte erst vor kurzem den Song «Schweigen darf nicht sein» im Rahmen der Kundgebung «Gegen Menschenhandel». Im Interview mit Livenet erzählt er, wie es dazu kam.
Christliche Ostmission
2,5 Millionen Menschen werden jährlich Opfer des Menschenhandels. Die Christliche Ostmission (COM) spricht von einer unglaublich grossen Dimension. Ihr Augenmerk gilt unter anderem der Prävention.
Ethik in der Eisdiele
Eisdielen gibt es viele, doch das Café Just-Ice in Derby, Grossbritannien ist besonders: Hier arbeiten Menschen, die zuvor ausgebeutet wurden. Inhaber Gavin und Sally Murray bieten mit dem Arbeitsplatz auch Unterstützung und Rehabilitation.
«Zahl wird sprunghaft ansteigen»
Die meisten der Flüchtenden aus der Ukraine sind Frauen und Kinder, die einem erhöhten Risiko von Gewalt, Ausbeutung und Missbrauch ausgesetzt sind. Christliche Organisationen treten aktiv dagegen an.
Talk mit Tabea und Tabea
Im Livenet-Talk spricht Flo Wüthrich den beiden Powerfrauen Tabea Oppliger und Tabea Legler: Die eine baute ein Sozialunternehmen in Tel Aviv auf, die andere stand als Sängerin der Nationalhymne am Eidgenössischen Turnfest 2019 im Rampenlicht.
Weltweit rund 27 Millionen Opfer
In genau einem Monat, am 17. Oktober 2020, findet die Kundgebung des Menschenhandels in Bern statt. Ziel dieser Kundgebung ist, dass Menschenhandel mehr in der Öffentlichkeit wahrgenommen wird. Organisiert wird dies durch die Christliche Ostmission.
Moderne Sklaverei
Wer glaubt, Menschenhandel sei nur in Asien, Südamerika und Osteuropa ein Thema, irrt sich. Auch bei uns kommen immer wieder tragische Fälle von moderner Sklaverei ans Licht – meist handelt es sich um sexuelle Ausbeutung.
Verein ACT212
Besteht Verdacht auf sexuelle Ausbeutung und Menschenhandel, kann dies künftig einer nationalen Meldestelle mitgeteilt werden – auch anonym. Der Verein ACT212 arbeitet an ihrem Aufbau.
Moderner Menschenhandel
1807 verbot Grossbritannien den Sklavenhandel, 1815 ächtete der Wiener Kongress die Sklaverei. Doch noch 200 Jahre danach blüht der Menschenhandel: Jedes Jahr werden 2,4 Millionen Menschen wie Waren verkauft und ausgebeutet. Was kann man dagegen tun?

Kommentar

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