Neue Serie

«Club der Helden» ergänzt christliche Hörspielwelt

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Tobias Schier (Foto: Gerth Medien)
Tobias Schier hat bereits die beliebte christliche Hörspiel-Serie «5 Geschwister» weitergeführt. Jetzt erscheint aus seiner Feder die neue Serie «Club der Helden». PRO hat schon einmal reingehört.

Tobias Schier war bereits Autor der Hörspiel-Serie «5 Geschwister». Jetzt hat er den «Club der Helden» produziert. Das neue Format macht ganz normale Kinder zu Gottes Helden – natürlich mit Bezug zu den Geschichten der Bibel.

Im Hörspiel heissen sie Coco, David und Hektor. Sie leben in einer Grossstadt mitten in Deutschland und könnten kaum unterschiedlicher sein. Der extrem reiche Hektor scheint über den Dingen zu schweben und wird sogar mit Chauffeur in die Schule gebracht. Doch dieser Luxus befriedigt ihn nicht.

David lebt dagegen in einer schwierigen familiären Konstellation. Die Bodenständigste des Trios, das zunächst keine Berührungspunkte miteinander hat, scheint Coco zu sein. Nach einem Vorfall auf dem Schulweg müssen die drei zur Strafe gemeinsam den Chemieraum neu streichen und entwickeln eine gewisse Sympathie füreinander.

Anfängliche Skepsis weicht der Zuneigung

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Club der Helden (Bild: Gerth Medien)
Eine wichtige Rolle in der ersten Folge der Drei spielt der Bibliothekar. Er schafft es, die Botschaft für Kinder greifbar zu vermitteln. Natürlich helfen seine Tipps hinterher dabei, dass das Trio seine Rätsel lösen kann. Mit diesem Coach als Unterstützung machen sie eine spannende Entwicklung durch.

Klar, aber nicht zu aufdringlich, ist die christliche Botschaft im Club der Helden. Die Geschichte ist aus Erwachsenensicht wenig überraschend und vorhersehbar. Aber für die Kinder trifft sie den richtigen Ton und es ist gut, dass die Helden der Geschichte keine typischen Alleskönner sind, sondern Menschen wie du und ich – oder ihre Kinder.

Ob es das Hörspiel schafft, auch grössere säkulare Kreise zu erreichen, sei dahin gestellt. Das Thema der ersten Folge ist jedenfalls relevant für den Alltag der Kinder. Und auch Erwachsene können ihre Lehren aus dem Gehörten ziehen: Um das Leben nicht alleine meistern zu müssen, bietet Gott Unterstützung an.

So wird aus einem Mobbing-Opfer, einem Snob und einem Mädchen ohne Selbstvertrauen ein «Club der Helden», der hoffentlich noch gemeinsam viele Abenteuer erlebt. Zumindest in der ersten Folge haben sich die Helden weniger über ihre körperliche Kraft definiert, sondern über ihre Empathie. Dass sie auf dem Cover wie andere Comic-Helden abgebildet sind, passt da nicht so recht ins Bild. Das Titellied hat Thomas Enns von «Könige und Priester» gesungen.

Zum Originalartikel auf PRO

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Datum: 04.08.2022
Autor: Johannes Blöcher-Weil
Quelle: PRO Medienmagazin

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