Pappy Orion Rwizibuka

«Wie ich dem Krieg im Kongo entkam»

Zoom
Pappy Orion Rwizibuka (Bild: zVg)
Pappy Orion Rwizibuka hat den Brügerkrieg im Kongo überlebt – aber nur durch grosse Opfer und eine gefährliche Flucht. In seinem Buch beschreibt er, wie er auf dieser Reise Gott fand.

1996: Im Kongo herrscht ein brutaler Bürgerkrieg, Chaos und Verwüstung beherrschen das Land. Um nicht als Kindersoldat rekrutiert zu werden, wird Pappy Orion Rwizibuka im Alter von zwölf Jahren von seinem Vater weggeschickt. Auf eine Reise ins Ungewisse. Allein. Mit riesengrosser Angst im Gepäck und Gefahr als ständiger Begleiterin. Es beginnt für ihn eine zweijährige Flucht, die nach 6'000 Kilometern im südafrikanischen Kapstadt endet.

Neue Reise

Dort lebt Pappy als Strassenkind, inmitten von Gewalt, Kriminalität, Drogen und landet schliesslich auch im Gefängnis. Aber eine unerwartete Begegnung mit Gott verändert sein Leben radikal. Und eine neue Reise beginnt, eine Reise der Heilung und Versöhnung.

Pappy kehrt zurück in den Kongo, versöhnt sich mit seinem Vater und seine kleine Schwester lehrt ihn Vergebung. Aber der Schrecken ist nicht vorbei…

Der Autor erklärt: «Heute ist es die himmlische Hoffnung in mir, die mich immer wieder zurück in mein Land führt, um Hoffnungsstifter und Friedensstifter im Kongo zu sein.»

Zum Buch:
Flieh, mein Sohn

Sehen Sie sich den Trailer zum Buch an:

Zum Thema:
«Siriri»: Zeichen der Hoffnung für Zentralafrika
Pauline Jaricot: «Geschaffen, um zu lieben und zu handeln»
«Grossartige Geschichten zu erzählen»: Was uns die Stämme vom Kongo-Fluss lehren

Datum: 17.11.2022
Autor: Jürgen Asshoff
Quelle: SCM Hänssler

Kommentar schreiben

Bitte melden Sie sich an oder registrieren Sie sich neu, um diesen Artikel zu kommentieren.
Anmelden
Mit Facebook anmelden

Kommentar

Regula Lehmann: Empörung ist billig
Wir befinden uns inmitten der Fastenzeit vor Ostern. Livenet-Kolumnistin Regula Lehmann fastet...

Adressen

CGS ECS ICS

Ratgeber

Zielbewusst und entspannt Gute Vorsätze für 2023
Die ruhigere Zeit zwischen Weihnachten und Neujahr scheint dazu einzuladen, dass man sich überlegt...